Das Internet ist schon eine gute Sache.
1. November 2007 von Christhard Landgraf |
Informationen zu finden ist leicht. Sie zu bewerten ist schon eine andere. Es gibt im Web auch Wunder. Da meine ich jetzt nicht meine Kolumne, sondern Datenbanken mit ausgeklügelten Suchkriterien oder feinen Algorithmen. Einen nützlichen Service findet man bei www.myfonts.com.
Die Kollegen haben eine Datenbank mit Tausenden von Schriften gefüttert, nach denen jetzt komfartabel gesucht werden kann. Kennt man den Namen einer Schrift nicht, kann man sich bei der Suche professionell unterstützen lassen. Kein stundenlanges Rätseln mehr, sondern schnell einen Buchstaben oder mehrere hoch geladen und schwupps hat man die Vorschläge und kann alles noch verfeinern. Die Ergebnisse sind verblüffend. Ein Service, für den kein Cent anfällt.
Was ich aber im Internet noch nicht gefunden habe ist eine Geschmacksdatenbank. Und da meine ich nicht eine in der man nach gutem oder schlechtem Design suchen kann, sondern eine in der es ums Schmecken geht.
Es heißt also weiter im Kochtopf rühren oder Tipps von Freunden ausprobieren.
Heute: Kürbiskraut.
Das grob geraspelte Kürbisfleisch (1kg) zusammen mit einem kräftigen Schuss Orangensaft, einem Becher Créme fraiche und etwas Majoran in die vorher in Butter angedünsteten Zwiebeln geben und 10-12 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Mit Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken. Eine andere Variante ist, statt Meerrettich und Majoran, Muskat und eine Spitze Zimt zu nehmen. Auch kann man den Orangensaft durch 2 Esslöffel Sanddornmus ersetzen. Je nach Lust und Liebe. Dazu reicht man einen Rinder- oder Kalbsbraten mit einer kräftigen, dunklen Soße. Für vier Personen ein herbstlicher Hochgenuss. Danke Anke.
In der dunklen Jahreszeit wieder ran an den Herd – Euer Christhard „Otto" Landgraf
Collage unter Verwendung eines Screenshots des Online-Marktplatz eBay mit eigenwilliger Rechtschreibung
