Archive for 2010

Back to the roots. Ein ganzes Reh*!

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Berlin ist umzingelt von Brandenburg. Warum also nicht mal zum Nachbarn schauen, was es dort so Feines gibt. Der Winter und gute Beziehungen nach Kyritz an der Knatter bescherten mir dann ein frisches, ganzes Reh  (15 kg ohne Decke). Frisch, weil es direkt vom Jäger und ohne Umwege über die Tiefkühlung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in unserer Küche gelandet ist. Nach reichlicher Bedenkzeit (Wie verarbeitet man ein ganzes Reh?) stand folgendes Menü fest: Wildsuppe mit Champignons, Rehburger auf Eisbergsalat, Herbstrolle, Rehmedaillions und Eierschecke.   (weiterlesen …)

Von Kindern und anderen Kleinigkeiten

Sonntag, Oktober 31st, 2010

Ja, ihr könnt euch bestimmt noch erinnern als ich 2005 mich ins Geometrieheft der neunten Klasse  meines Sohnes verirrte. >>
Heute ist Jakob* und auch Hanna** aus dem Haus. Was ich Jahre lang immer geredet habe und dabei viele misstrauische Blicke auf mich gezogen habe: „Denk, dran, mit achtzehn bist Du den Schlüssel los!“ hat gefruchtet. Es ist eine neue Zeit angebrochen. Im persönlichen Leben war mir das neu, im Designalltag durchaus geläufig. (weiterlesen …)

Verwerten

Sonntag, Oktober 17th, 2010

Eine vielfach gehörte Klage unter Kollegen: „Ach, da hab ich drei Entwürfe präsentiert. Und  der Kunde hat den am wenigsten guten genommen.“
Beim Kochen werden gute „Abfälle“ meistens weiterverwertet. So wird aus Gemüsestrünken und ausgelösten Knochen eine Bouillon gekocht, die Fischgräten bekommt die Katz und die Teigschüssel zum Auslecken das Kind – sinnvoll weil Ressourcen schonend. Bei Katz und Kind macht man sich damit noch lieb Freund. Warum übernimmt man diese Einstellung nicht bei der Gestaltung? (weiterlesen …)

Danksagung aus dem Sommerloch

Donnerstag, August 12th, 2010

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mit seelischen und materiellen Zuwendungen, inklusive Einladungen, mein Handicap lindern wollten. Kulinarisch war alles dabei: Veganes, Restaurants, Grillpartys mit Liveband, private Candlelight-Dinner …
Das, verbunden mit hochsommerlicher Hitze, hat mich doch ganz schön ins Schwitzen gebracht. Auch bin ich nur mit der rechten Gehirnhälfte (emotional) nicht so gut ausgekommen, wie ich mir das dachte. Darum gab es in dieser Zeit auch einige Missverständnisse. (weiterlesen …)

rinks und lechts!

Montag, Juni 14th, 2010

otto_Struppel

einer fatalen unaufmerksamkeit geschuldet, sitze ich jetzt hier und tippe nur mit der rechten hand.* es ist bei mir die »gute«, wie meine großmutter immer meinte. das beim arbeiten auch die andere zu hilfsarbeiten (shift-taste) gebraucht wird, merkt man erst, wenn sie nicht mehr so richtig bewegt werden kann. das wäre zu ertragen und würde mit rückgriff auf bauhaus und otl aicher und damit als remineszenz an unsere altvorderen gut aussehen. mit der bewegungseinschränkung geht auch eine merkwürdige teilung des körpers in zwei hälften daher. auch im kopf. da hab ich aber glück: (weiterlesen …)