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Nachhaltigkeit passt auf einen Bierdeckel*
Spickdeckel

Nachhaltiger Bierdeckel – Spickdeckel
Wir packen nachhaltiges Handeln in Design und Print auf einen Deckel.
Damit wird Nachhaltigkeit handlich, leicht verständlich und ist immer parat – ein ständiger Begleiter. 

In Gesprächen mit Auftraggebern und Kooperationspartnern kann sofort jedes neue oder zu überarbeitende Projekt analysiert, bewertet und verbessert werden. Der Deckel bildet die Grundlage für einen offenen, zielorientierten Diskurs und unterstützt die Suche nach Alternativen in Design und Print. 

Alle wichtigen und zu berücksichtigenden Themen und Aktionsfelder bei der Arbeit des Designers und der anschließenden Realisierung sind auf dem 85 cm2 großen Pappuntersetzer untergebracht.
Wie soll das gehen?
Wir haben uns dazu des Spinnen- oder Polardiagramms [1] bedient. Mit diesem Modell kann man Produkte nach relevanten Kriterien bewerten und vergleichen. Wir haben für die Bereiche Design und Print jeweils sechs übergeordnete Kriterien festgelegt. Diese übergeordneten Kriterien haben wir durch weitere Handlungskriterien konkretisiert. Jetzt können Sie schnell und mit geringem Aufwand in den Feldern „greenDesign“ und „greenPrint“ nachhaltig navigieren. 

Bei „Design und Nachhaltigkeit“ – „greenDesign“ – steht der komplexe, prozessorientierte Designansatz im Mittelpunkt und bildet damit die Grundlage für die Arbeitsweise des modernen Designers. Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung ist der Blick über den Tellerrand, das neue Denken im Design. >> 

Bei „Print und Nachhaltigkeit“ – „greenPrint“ – steht die umweltschonende Produktion im Fokus. Voraussetzung ist natürlich, dass man über >> Informationen und Hintergrundwissen zu den Materialien, Techniken und Prozessen verfügt. Ebenso wie beim „greenDesign“ steht die Suche nach Alternativen im Vordergrund. 

Nachhaltigkeit kann nur gelingen, wenn sich unsere Haltung ändert: Nicht TINA**, sondern MONA***!
Wie funktioniert es konkret?
Auf den konzentrischen Ringen werden die Bewertungen (1 = unbefriedigend bis 10 = sehr gut) der einzelnen Kriterien eingetragen, das heißt, wie gut eine Variante/Lösung das Kriterium erfüllt hat oder es erfüllen soll. Das kann auf einer objektiven Analyse oder auf subjektiver Einschätzung (s. o. „Hintergrundwissen“) basieren. 
Verschiedene Varianten/Lösungen werden mit unterschiedlichen Farben eingezeichnet, danach verbindet man die Punkte gleicher Farben mit geraden Linien. Dadurch entsteht ein Bewertungsprofil für jede Variante (auch schon realisierte Varianten mit aufnehmen). Je größer der Abstand der Linie vom Nullpunkt ist, umso besser ist die Variante. Die Größe der Fläche spielt keine Rolle, da eine individuelle Wichtung einzelner Kriterien die Flächengröße bestimmt. 
Dieser Prozess der Variantensuche sollte iterativ sein, also immer weiter versuchen, die Variante zu verbessern, um eine nachhaltigere Lösung zu finden. 

Das macht sogar Spaß! Probiert es aus.
Literatur und Anmerkungen
[1] Ursula Tischner, Bernhard Dietz, „Was ist Ecodesign?“, Verlag form, 2000

 * Mit der Steuerklärung hat es nicht so ganz funktioniert. 
** There Is No Alternative. 
*** More Options, Novel Alternatives!