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Stadtspaziergang 1
Invaliden- friedhof,
Wir beginnen unseren Spaziergang in der nächsten Umgebung der Agentur auf dem Invalidenfriedhof.
Anziehungspunkt und Perle des Friedhofes ist das Grabmal des Generals von Scharnhorst, das nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel angefertigt wurde.
Der aus erbeuteten Bronzekanonen gegossene Löwe wurde nach einem Modell von Christian Daniel Rauch gefertigt.
Friedrich der Große,
Friedrich der Große befahl 1747 den Bau eines Invalidenhauses, in dem die "lahmen Kriegsleut" untergebracht werden sollten.
Ein Stück Land im öden und unbewohnten Norden Berlins wurde ausgewählt. Der dazugehörende Invalidenfriedhof wurde 1748 angelegt.
Viele Gräber sind in den 60iger Jahren verschwunden, denn der Friedhof lag im Grenzbereich. Heute ist er ein Ort der Ruhe.
die geteilte Stadt,
Das Gebiet der Scharnhorststraße war bis zur Wiedervereinigung stark von der Nähe zur Grenze gekennzeichnet.
Heute findet man noch Reste der Mauer und einen ehemaligen Grenzwachturm eingebettet zwischen neuer Architektur.
der Kanal,
Am nördlichen Ende der Scharnhorststraße fließt die Panke (aus Bernau kommend) in den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal.
Hier befindet sich auch das Erika-Hess-Eisstadion und das Bundeswehrkrankenhaus.
die Panke
An der Mündung der Panke, am Eingang zum Nordhafen, schwingt sich die Kieler Brücke (Nordhafenbrücke), nur für Fußgänger und Radfahrer, über den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal.
Der Blick geht bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz.
und die Welt.
Ein Ausflug mit dem Dampfer bringt den Besucher von Berlin-Mitte aus über den Nordhafen, den Hohenzollernkanal bis zum Tegeler See.
Weiter geht es dann über die Havel bis in die Altstadt von Spandau, Potsdam, die Elbe, Hamburg, die Nordsee und damit die ganze Welt.

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